Perimetrie – die Überwachung der Umfassungsgrenzen des Interessensobjekts

Fiber Optic Perimeter

Bei diesem System wird ein gewöhnliches optisches Außenkabel verwendet, das ungefähr 30 cm tief in der Erde gelegt wird. Auch ein Übergang Erde/Zaun/Mauer ist möglich. Die optische Faser kann bis einige zehn Kilometer lang und virtuell auf maximal 4000 Zonen verteilt sein. In jeder Zone kann das unerwünschte Durchdringen parametriert werden und einen separaten Alarm auslösen. Die Faser benötigt über ihre gesamte Länge keine elektrische Einspeisung und strahlt keine elektromagnetische Energie aus. Dank des Detektionsprinzips ist das System sehr gut gegen Blind- und Falschalarm beständig, als auch wetterfest (Nebel, Regen, Schnee, Wind) und völlig unabhängig von der Bewegungsart des Störfaktors – Gehen, Laufen, Schleichen, Autofahren… Jede Störung wird in die virtuelle Karte übertragen.

Das System detektiert einen breiten Umfang von Aktivitäten, so wie z.B. die Grabungen und den Tunnelvortrieb, das Schießen, aber auch die Flugzeugsbewegung in der Luft. Die Systemflexibilität erlaubt eine Zusammenarbeit mit den Kunden aufzubauen, so dass durch die Verwendung von „intelligenten Zonen“ ein einschlägiges Sicherheitssystem mit Hinsicht auf verschiedene Anregungsarten gebildet wird.

Das System ist nicht nur zum Schutz des Perimeters von Interessenobjekten für die höchsten Risiken, sondern auch z.B. zum Schutz von Produktleitungen geeignet

Perimetrisches System auf der Basis von Laserradar

Area Laser Sensor (ALS)

Das ALS umfasst zwei drehbare Laserdetektors (LRF) in einem Gehäuse. Das System strahlt kurze infrarote Laserimpulse mit der Periode von ca. 6000 Pulse/sec aus. Die reflektierten Impulse werden von dem ALS detektiert und es wird eine virtuelle Karte des geschützten Gebietes gebildet. Der Radius des geschützten Gebietes beträgt von 30 bis 300 Meter. Während der Installation „lernt“ das ALS und speichert die Lage der bestehenden Objekte  (das Gebäude, usw.) ab, die es in eine virtuelle Karte überträgt. Das System ist fähig, durch eine standardmäßige Schnittstelle zu kommunizieren, und mit Hilfe von WEB den Alarm z.B. bis zum Smartphone des Sicherheitsdirektors des Objekts zu übertragen.